Was ist der BVOT?

Moderator: Maharet

Was ist der BVOT?

Beitragvon Maharet » Sonntag 28. Februar 2010, 21:54

Was ist der BVOT?

Der Bundesverband wurde am 15. Mai 1994 von Sigrid Brenner ins Leben gerufen. Da viele Frauen nicht wussten, was woanders gerade stattfindet, wo und wie an Informationen zu kommen sei usw., entstand die Idee, ein Forum zu schaffen, das es ermöglichen sollte bundesweit miteinander zu arbeiten; sich gegenseitig zu unterstützen und Informationen gemeinsam nutzen zu können. Sigrids Intention war damals, einen Freundeskreis zu gründen, der Hilfe zur Selbsthilfe geben kann. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass es finanziell vorteilhafter sei und die Unterstützung der Mitglieder einfacher war, wenn ein Verein gegründet werden würde. Auch Treffen in Jugendherbergen, die ja für Übernachtungen sehr günstig sind, waren nur so möglich. Da die Mitglieder jedoch überregional vertreten sein würden, wurde aus einem Verein ein Bundesverband. Dieser Verband sollte jedoch nicht nur die Interessen der Profis und Dozent/inn/en vertreten, sondern sich auch um die Belange aller Tanzinteressierten kümmern - ausgerichtet an den Bedürfnissen der Mitglieder.

So trafen sich Mitte Mai 1994 in Heidelberg erstmals ca. 25 Frauen, die alle von Sigrids Idee begeistert waren und berieten, wie ein solcher Bundesverband aussehen könnte. Es rauchten bald allen die Köpfe, denn viele Dinge waren zu bedenken - auch rechtliche. Eine Satzung musste erstellt und über die Aktivitäten, die ein Verband leisten sollte, beraten werden. Nach diesem arbeitsreichen Wochenende war es dann endlich soweit, der Bundesverband für Orientalischen Tanz wurde ins Leben gerufen und am 11.08.1994 ins Register eingetragen. Der Mitgliedsbeitrag sollte 80,00 DM /Jahr betragen. Inzwischen beträgt er 45,00 Euro.

Zur ersten Vorsitzenden wurde Sigrid Brenner gewählt, als zweite Vorsitzende Anatha (Gitta Hahnemann), Kassenwartin Gaby Bendel und dann noch 11 Beisitzerinnen: Susan Brenner, Ulrike Müller, Inge Sobottke, Linda Bildat, Lisa Volk, Ingrid Napp, Maria Berg, Beate Meier, Conny Förster, Jojo Heitkamp, Gaby Bendel


Ziel und Zweck

des gemeinnützigen Verbandes, der inzwischen rund 900 Mitglieder zählt und in fast allen Bundesländern mit Regionalbüros vertreten ist, ist

* die Pflege und Förderung des Orientalischen Tanzes,
* der Austausch untereinander und über den Tanz,
* die Fortbildung in Tanz- und Körperbereich sowie Methodik und Didaktik
* das Kennenlernen neuer Facetten und Grenzgebiete und natürlich auch ein wichtiges Gebiet
* der Spaß, der bei allem nicht zu kurz kommen darf.

Es stellte sich jedoch bald heraus, dass es finanziell vorteilhafter und die Unterstützung der Mitglieder einfacher war, wenn ein Verein gegründet werden würde. Auch Treffen in Jugendherbergen, die ja für Übernachtungen sehr günstig sind, waren nur so möglich. Da die Mitglieder jedoch überregional vertreten sein würden, wurde aus einem Verein ein Bundesverband. Als wichtig für eine Mitgliedschaft in diesem Verband wurde von den Gründerinnen folgendes erachtet: freundliches Annehmen, Engagement, Toleranz und Ehrlichkeit. Denn ein Verband kann nur so gut sein, wie seine Mitglieder es ihm erlauben. Eine Kette ist eben nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Der Verband sollte jedoch nicht nur die Interessen der Profis und Dozent/inn/en vertreten, sondern sich auch um die Belange aller Tanzinteressierten kümmern - ausgerichtet an den Bedürfnissen der Mitglieder.

Der Bundesverband richtet sich an ein breites Publikum und ist nicht mit einem Berufsverband oder gar einem Arbeitgeberverband (hier sind die jährlichen Beiträge wesentlich höher) zu verwechseln, eine Kostenübernahme bei Klagen ist daher nicht möglich.


Nutzen

Was sollte der BVOT nun seinen Mitgliedern bringen:

* einen Kongress zur fachlichen Weiterbildung und zum Informationsaustausch
* Hilfe zu allen Fragen des Orientalischen Tanzes
* Fachliche Beratung und Austausch bei rechtlichen und versicherungstechnischen Problemen
* Durchführung von Workshops und Fortbildungsangeboten für Lehrerinnen
* Pressestelle
* Stelle, bei der Informationen abgerufen werden können - z.B. Bibliothek, Videothek, Sammlung von Pressestimmen etc.
* Informationsbörse - was findet wo statt, wer plant Workshops, Infos über Workshops - auch im Ausland, wann und wo starten Festivals usw.
* Veranstaltungsplanung, Organisation von Tourneen ausländischer Dozent/inn/en
* Mitgliederausweis, mit dem einige Firmen und Veranstalter Prozente gewähren
* Verbandspost, die 4x im Jahr erscheint. Sie beinhaltet Tipps, Tanzspezifisches, Reiseberichte, Berichte über Aktivitäten, und vieles mehr

Vieles in den letzten Jahren erreicht und angeschoben worden. Inzwischen ist der Bekanntheitsgrad des Bundesverbandes enorm angestiegen, was die vielen Anfragen, auch von Nichtmitgliedern, beweisen. Die Verbandspost hat sich weiter entwickelt und aus der losen Blättersammlung ist die Chorika entstanden, die das offizielle Vereinsorgan ist. Sie ist das Austauschforum der Mitglieder, die sie mit ihren Beiträgen interessant gestalten. Chorika ist griechisch und bedeutet Chor und soviel wie zusammen tanzen.


Projekte

Bisher verwirklichte Projekte:

* BATO-Projekt, das eine Weiterbildung zur Lehrerin für Orientalischen Tanz anbietet.
* Präsenzbibliothek und Archiv, deren Betreuerinnen Fragen zu bestimmten Gebieten des OrientalischenTanzes beantworten.
* Videothek, die für Fragen rund ums Videogeschehen zuständig ist. Ganz unterschiedliche Aufnahmen, darunter auch einige Raritäten
* Organisation von Kultur/Tanz/Einkaufsreisen nach Istanbul - hier fand auch der erste Kongress im Ausland statt
* Merchandizing - hier werden Zubehör wie z.B. Stempel und Taschen mit orientalischer Tänzerin angeboten, Aufkleber, Postkarten usw.
* CD-Produktionen "DUM TAK" und "Take Dum"
* Infostände auf kleineren und größeren Veranstaltungen


Unsere Arbeit

Auch das Fernsehen und die Presse ist inzwischen auf den Bundesverband aufmerksam geworden. So berichtete z.B. das Gesundheitsmagazin Praxis über Aspekte der Gesundheit und Orientalischen Tanz und H3 über einen Kongress in Kassel. Die Presseagentur ddp bat uns um einen Artikel usw.
Die Arbeit in dem Gremium Bundesverband ist nicht immer leicht. Es wird von außen und innen sehr viel erwartet. Fakt ist jedoch, dass für eine qualifizierte Arbeit auch viele ehrenamtliche Helfer/innen nötig sind. Und genau dies ist der Punkt, denn qualifizierte Mitarbeiter/innen, die auch noch die Zeit haben sich für einen Verband zu engagieren, sind leider Mangelware.
Die Arbeit im Bundesverband ist ehrenamtlich, niemand erhält für sein Engagement ein Honorar. Nebenbei sind bei vielen Mitarbeiter/innen und Vorstandsfrauen auch noch Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.
Kleine "Unpässlichkeiten" sind also keine Absicht, sondern einfach oft wegen der vielen Arbeit nicht auszuschließen.


Mitgliedschaft

Wie werde ich Mitglied im Verband und was bedeutet Mitgliedschaft für mich:

Informationen über den Verband werden als Infopost von der Geschäftsstelle bereitgestellt, zusätzlich bieten die Regionalbüros Ansprechpartner vor Ort. Die Mitgliedschaft im Bundesverband für Orientalischen Tanz e.V. kostet derzeit 45 Euro im Jahr (Mitglieder können übrigens auch eingetragene Vereine werden). Bei Eintritt im laufenden Jahr ist der Beitrag anteilig zu zahlen. Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt oder ausgeschlossen wird.

Die Mitgliedschaft verpflichtet dazu:

* die Ziele des Verbandes nach besten Kräften zu fördern
* den Beitrag rechtzeitig zu entrichten

Neben diesen Pflichten gibt es jedoch auch ungeschriebene Verpflichtungen:

Mitglieder haben dem Verein gegenüber eine Treue- oder Förderpflicht. Diese fordert von dem Mitglied, dass es sich dem Verein gegenüber loyal verhält, seine Zwecke fördert sowie alles unterlässt, was dem Vereinszweck schaden könnte." (Rechtsratgeber Vereine von Peter Deuschle). Zuwiderhandlungen können den Ausschluss aus dem Verband zur Folge haben.

Jedes Mitglied erhält 4x im Jahr die Vereinspost "Chorika" und kann zu günstigen Preisen am Kongress des Verbandes teilnehmen. Dieser findet in unterschiedlichen Städten statt, so dass jede/r auch einmal die Möglichkeit hat, nicht zu weit fahren zu müssen. Während eines Kongresses findet auch die Mitgliedervollversammlung statt.

Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen. Die Arbeit im Verband ist ehrenamtlich. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.

Quelle: Bundesverband für Orientalischen Tanz
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Re: Was ist der BVOT?

Beitragvon Maharet » Montag 23. April 2012, 22:13

Die neue und total schick überarbeitete Website des Bundesverbandes ist online :)

Guckst Du hier: www.bv-orienttanz.de
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