BVOT-Kongress in Bonn

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BVOT-Kongress in Bonn

Beitragvon Maharet » Dienstag 22. Mai 2012, 14:22

Ein schöner Artikel zum diesjährigen Kongress findet Ihr hier:

Kölnische Rundschau Online

BONN - Jugendherberge einmal anders, nämlich mit Hüftschwung: Überall tanzten die Frauen und trugen orientalische Gewänder und Schleier, und auch ein Mann fand den Weg auf den Venusberg.
Bei einem viertägigen Treffen hielten dort 80 Teilnehmer die Jahreskongress des Bundesverbandes Orientalischer Tanz ab. Der organisierende Verein aus Heidelberg engagiert sich seit 1994 deutschlandweit für tanzinteressierte Männer und Frauen sowie Tanzstudios. Mittlerweile kann der gemeinnützige Verein knapp 700 Mitglieder verzeichnen. Seit 18 Jahren tagt er einmal im Jahr, auch dieses Jahr wieder auf dem Venusberg. „Wir fühlen uns hier fast wie zu Hause“, so die 1. Vorsitzende Bambi Sahab.

Das Programm hatte viel zu bieten: Eine Party, eine Show, Basare und natürlich jede Menge Workshops. Die jährlich wechselnden Dozenten haben vom persischen Tanz über Afro, Baladi, Melaya Leff bishin zum Tanz mit Fächerschleiern alles auf Lager. Monika Wiemann beispielsweise bot unter ihrem Künstlernamen „Samira“ selbst genähte orientalische Kleidung auf ihrem Basar an. Melanie Meier, die gleichzeitig als Beisitzerin im Vorstand und als Dozentin tätig ist, freute sich über die rege Teilnahme am Kongress. „Das Schöne daran ist, dass sich hier alles trifft“. Schließlich kommen die Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland. Der Verein möchte den orientalischen Tanz pflegen und fördern und den Austausch der Tanzbegeisterten untereinander vorantreiben. So bietet der Verein auch eine BATO-Ausbildung zur Tänzerin und Dozentin an.

Eine Mitgliedschaft im Bundesverband ist allerdings keine Voraussetzung für die Teilnahme am Kongress. Der Bundesverband möchte auf diese Art auch den überregionalen Austausch einzelner Tänzerinnen und Tänzer fördern. „Hier können Tänzerinnen Erfahrungen und Kenntnisse austauschen“, erzählte Bambi Sahab. Das Schöne sei, dass auf dem Kongress alle gleichberechtigt seien – die großen Tänzer stünden neben den Anfängern, die teilweise erst seit einem halben Jahr tanzten. Der Bundesverband sei für Tanzinteressierte eine besonders geeignete Anlaufstelle, da der Verband über einen Gesamtüberblick über Tänzerinnen und Tänzer in ganz Deutschland verfüge, lobt Sahab.

Sie beschreibt den Verband als „großes Netzwerk“, in dem niemand Hemmungen haben brauche. Insbesondere Männer schienen jedoch trotzdem nicht sonderlich erpicht darauf, den Kongress zu besuchen. Dieses Jahr nahmen wieder nur Frauen teil. Auf 100 Mitglieder käme ein Mann, erzählte das Vereinsmitglied Elke Kelley. Wer aufmerksam war, konnte dennoch einen Vertreter des männlichen Geschlechts im Frauenkreis entdecken: Der Ägypter Momo Kadous war auf dem Venusberg. Allerdings nicht als gewöhnlicher Teilnehmer, sondern als Dozent.
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